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Kritiken zu der Buch-Reihe & der Autorin

Stephenie Meyer predigt die Lust am Triebverzicht?
Die amerikanische Vampir- Autorin Stephenie Meyer predigt die Lust am Triebverzicht und stürmt damit die internationalen Bestsellerlisten.

Es war einmal eine junge Hausfrau aus Phoenix, Arizona, die hatte einen Traum: Auf einer Lichtung küssten sich ein Mädchen und ein Vampir. Das Mädchen voller Todesmut, denn wahre Liebe kennt keine Grenzen; der Vampir ein Held des Triebverzichts. Seiner Natur gemäß würde er das Blut seiner Liebsten gerne in einem Zug trinken, doch er weiß, dass Liebe mehr ist als kurzfristige Befriedigung. Die Hausfrau setzte sich hin und erfand rund um diese Urszene die Geschichte von Edward und Bella...




Bis(s) zum Ende der Nacht - "Sex? Aber bitte ganz züchtig!"
Sex? Aber bitte ganz züchtig!

Teenager liebt Untoten: Stephenie Meyer vollendet ihre moderne Vampir-Saga mit dem vierten Band „Bis(s) zum Ende der Nacht“

Tun sie es oder tun sie es nicht - gibt es eine zentralere Frage? Nun, in der Biss-Tetralogie der Amerikanerin Stephenie Meyer ganz offensichtlich nicht. Über mehrere tausend Seiten hinweg fieberte der zumeist jugendliche Leser dieser einen großen Frage entgegen. Seit Monaten beherrschen die ersten drei Bände der modernen Vampir-Saga um Bella und Edward die Bestseller-Listen. Im vierten Band „Bis(s) zum Ende der Nacht“, der am Valentinstag erschienen ist, wird diese Frage nun geklärt. Endgültig.




"Die blutrünstigste Brünette"
Die blutrünstigste Brünette

Sie ist Mormonin und hat noch nie einen Gruselfilm gesehen. Dennoch schrieb Stephenie Meyer mit ihrer eben verfilmten «Twilight»-Serie eine der erfolgreichsten Vampir-Geschichten überhaupt. Die Idee dazu verdankt sie einem Traum.

Das US-Magazin «Times» wählte sie unter die 100 wichtigsten Persönlichkeiten des Jahres 2008. Dabei wollte Stephenie Meyer eigentlich gar nie etwas Besonderes erreichen. Vor sechs Jahren noch besuchte die brünette Mormonin und Mutter dreier Kinder in Phönix, Arizona Literaturvorlesungen. Dann hatte sie einen Traum. Sie schrieb ihn auf und machte daraus ein Buch. Daraus wurde die «Twilight»-Serie (Biss zum Morgengrauen), die sich bis heute millionenfach verkauft.




Der neue Bis(s)-Roman ist ein übles Machwerk
Die "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer hat ihren Bestseller vollendet:

Jetzt ist der vierte Band ihrer millionenfach verkauften Vampir-Saga erschienen. Er heißt "Bis(s) zum Ende der Nacht". Dass Meyer eine Mormonin ist, merkt man dem Roman an. Denn der Blutsauger ist ein sittenstrenges und moralisches Wesen.

Fantasy ohne Religion ist schwierig. Wer eine Welt schöpft, bedient sich aus den Schöpfungsmythen seiner Kultur. "Noch immer", schrieb J.R.R. Tolkien, "schaffen wir nach demselben Gesetz, nach dem wir geschaffen wurden". Und wenn es einmal ein wenig säkularer zugeht wie bei "Harry Potter", beschwert sich die katholische Kirche prompt. Was sie wohl zu Stephenie Meyer zu sagen hätte, deren "Bis(s)"-Romane derzeit auf der Potter-Planstelle sitzen?




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