Am 16. Mai 2012 fand in Berlin das Fan-Event zum Film „Snow White and The Huntsman“ mit den Hauptdarstellern Kristen Stewart, Charlize Theron und Sam Claflin sowie Regisseur Rupert Sanders statt. Ich (Renesmee) war mit meiner Freundin Rike inmitten von Fans dabei gewesen und teilen mit euch jetzt unsere Erlebnisse. Zu den offiziellen Fotos gelangt ihr HIER. Vielleicht findet ihr euch auf den Fotos. Ich habe mich bereits gefunden.
Auf READ MORE könnt ihr den gesamten Bericht lesen!
10.30 Uhr: Wir beide kamen am Bahnhof des Potsdamer Platzes an und hatten schon Bammel davor, was uns erwarten würde. Wieviele Fans werden bereits vor dem Ritz Carlton Hotel stehen, wo das Fan-Event stattfinden wird? Als wir aus dem Bahnhof hochliefen, waren wir erst erschrocken, wie viele Leute wir sahen. Wir bemerkten erst später, dass eine riesige Gruppe von Zeichnern es sich gerade Potsdamer Platz gemütlich gemacht hat. Vor dem Hotel waren es jedoch relativ wenige Personen gewesen. Genauer genommen waren 78 Personen vor uns, denn wir waren Nummer 79 und 80. Ein Fan hat nämlich im Auftrag einer Mitarbeiterin jeden Fan nummeriert, damit später kein Chaos beim Einlass entstehen soll und keiner drängelt. Obwohl wir eine Nummer hatten und „angeblich“ auch so reingelassen worden wären, blieben wir dort, wo es später nieselte und der Wind mit kühler Luft stark wehte…
12.30 Uhr: Eigentlich sollte 12.00 Uhr schon längst Einlass sein, aber um diese Uhrzeit hat sich in der Schlange nichts geregt, es wurden sogar mehr. Jetzt standen ungefähr 200 Leute vor dem Hotel. Es wurde uns gesagt, dass etwa 600-800 Personen erwartet werden. Ein Schock für uns, denn viele dachten, es wäre eine Autogrammstunde wie bei Conventions, wo die Darsteller an einem Tisch sitzen und brav Autogramme geben. Bei so vielen Leuten ist das klar, dass dies nicht der Fall war. 12.30 Uhr ging es dann endlich grüppchenweise ins Hotel rein (Die Zahl spielte jedoch keine Rolle) und das Hotelpersonal empfing uns mit freundlichen Begrüßungen, standen jedoch auch da, um uns in Schach zu halten.
Das ganze fand in einem Ballsaal im zweiten Stock statt. Als wir dort hingingen, kamen wir an einen Raum dabei, wo Journalisten darauf warteten, die Stars des Tages zu interviewen. In meinem Kopf kam der Gedanke: „Da drin ist jetzt Kristen Stewart und du wirst sie bald zum ersten Mal sehen!“ Vorm Einlass wurden unsere Taschen kontrolliert, dass wir ja keine Stifte hatten (Man kann ja die Stars damit bemalen oder gar die Wände des Hotels) und dann wurden wir reingelassen. Name musste man nicht nennen. Eigentlich konnte jeder x-beliebige da reingehen ohne vorherige Registrierung.
Der Ballsaal war riesig. Alles war in einem Oval aufgebaut gewesen. In der Mitte gab es eine Fotowand, gegenüber die Fotografen. Rechts und links vom Oval durften sich die Fans hinstellen. Eigentlich sah es genauso aus wie bei einer Filmpremiere, mit dem Unterschied, dass es im Inneren stattfand und die Anzahl der Fans geringer (ungefähr 400-500 Fans) war. Dennoch bat es schon für die ersten 100 Fans kaum Platz, ganz vorne zu stehen…
13.30 Uhr: Nun sollte das Fan-Event endlich losgehen… wären es bloß nicht Hollywoodstars, die uns erwarten. Aber eine Person war pünktlich gewesen: Moderatorin Nina Moghaddam. Sie informierte die Presse und die Fans, dass die Stars sich leider verspäten werden – und zwar ohne Mikro, was sehr lästig war, weil sie das einmal zu den Fans links und rechts brüllen musste. Netterweise wollte sie die Zeit damit überbrücken, unsere Fragen zu beanworten wie nach dem Outfit etc. und machte sogar ein paar Späßchen.
13.40 Uhr: Nina kam nochmals auf die Erhebung vor der Fotowand und meinte, sie verspäten sich abermals. Als sie das gesagt hatte, sah ich Kristen Stewarts Bodyguard John hinter der Fotowand rausgucken, um die Lage zu checken. Also war Kristen bereits da. Bloß die anderen noch nicht.
13.50 Uhr: Endlich geht es los! Nina steht auf der Bühne und kündigt den Regisseur Rupert Sanders an… doch er kam nicht. Ziemlich peinlich für sie und ziemlich verärgert waren die Fotografen. Schließlich waren sie schon spät dran. Dann versuchte Nina es erneut und er kam wieder nicht. Um aus ihrer misslichen Lage rauszukommen, erzählte Nina, dass es ihr bei Miranda Kerr (Model) vor einigen Wochen so ähnlich erging. Sie kam und kam auch ewig nicht und ließ sie warten.

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